Bei einem Legionellenbefall ist schnelles Handeln entscheidend. Mit gezielten Sofort- und Präventionsmassnahmen unterstützen wir Sie dabei, die Risiken zu reduzieren, die Trinkwasseranlage zu desinfizieren und den sicheren Betrieb schnell wiederherzustellen.
Mit rund 220 Technikern in der ganzen Schweiz sind wir rasch bei Ihnen vor Ort und können im Ernstfall sofort reagieren und die notwendigen Schritte einleiten. So bringen wir Ihre Anlage schnell wieder in einen hygienisch sicheren Zustand.
Wussten Sie, dass Betreiber von Wasserversorgungsanlagen selbst für die Qualität ihres Trinkwassers verantwortlich sind? Das bedeutet: Die Anlagen müssen regelmässig kontrolliert und gewartet werden - unter anderem auf Legionellen. Zudem müssen alle durchgeführten Massnahmen und Kontrollen schriftlich festgehalten werden.
Wir übernehmen für Betreiber von Wasserversorgungsanlagen die regelmässige Legionellen-Beprobung - in der Regel 1x jährlich. Damit stellen wir für Sie sicher, dass die Trinkwasserqualität im gesamten Gebäude systematisch überprüft wird und mögliche Risiken frühzeitig erkannt werden.
Was sind Legionellen?
Legionellen sind Bakterien, die in fast allen natürlichen Gewässern vorkommen und grundsätzlich ungefährlich sind. Problematisch werden sie erst, wenn sie sich in warmem Wasser (z. B. in Duschen, Klimaanlagen oder Warmwassersystemen) vermehren.
Die Ansteckung erfolgt nicht durch das Trinken von Wasser, sondern ausschliesslich durch das Einatmen von infizierten Wassertröpfchen. Gelangen die Bakterien in die Lunge, können sie die sogenannte Legionellose auslösen. Diese Erkrankung reicht von grippeähnlichen Beschwerden bis hin zu einer schweren Lungenentzündung („Legionärskrankheit“). Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Raucherinnen und Raucher sowie Personen mit geschwächtem Immunsystem oder Vorerkrankungen.
Wie gefährlich sind Legionellen?
Legionellen im Trinkwasser sind beim Trinken nicht gefährlich. Problematisch werden sie erst, wenn sie über feine Wassertröpfchen in die Luft gelangen und eingeatmet werden, zum Beispiel beim Duschen. Dann können die Bakterien in die Lunge gelangen und dort die sogenannte Legionellose auslösen.
Die Legionellose ist eine Infektionskrankheit, die unterschiedlich verlaufen kann. Am bekanntesten ist die "Legionärskrankheit", eine schwere Form der Lungenentzündung mit Symptomen wie hohem Fieber, Husten, Atembeschwerden sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Besonders
Wie entstehen Legionellen?
Wie kann man Legionellen testen?
Wie kann man Legionellen vorbeugen?
Wie lange sollte man Wasser laufen lassen, um Legionellen zu vermeiden?
Welche Filter gegen Legionellen gibt es?
Legionellenfilter entfernen durch die Verwendung sehr feiner Membranfilter die Bakterien direkt aus dem Wasser. BWT bietet zwei Varianten an:
Unsere kompakten Dosiersysteme ermöglichen eine effiziente und kontrollierte Desinfektion kontaminierter Anlagen. Sie lassen sich einfach integrieren bei geringem Betriebsaufwand.
Wie viele Legionellen dürfen im Trinkwasser sein?
In der Schweiz wird die zulässige Menge an Legionellen über die gesetzliche Trink- und Badewasserverordnung (TBDV) geregelt.
KBE steht für "Koloniebildende Einheiten". Das ist die Masseinheit in der Mikrobiologie für die Anzahl lebender Bakterien in einer Probe.
Wer ist für die Kontrolle von Trinkwasser verantwortlich?
In der Schweiz gilt Trinkwasser als Lebensmittel. Ab dem Hauptzähler ist nicht mehr der Wasserversorger, sondern der Liegenschaftsbetreiber verantwortlich.